Die LINX OP in der MIC Klinik

Reflux ist eine Krankheit,
keine schlechte Essenswahl.

Einer der Wege, wie Reflux verursacht wird, ist durch einen schwachen Muskel in der Speiseröhre, der so genannte untere Ösophagussphinkter (UÖS). Der UÖS ist die Rückflussbarriere Ihres Körpers. Normalerweise funktioniert diese Barriere wie ein Ventil nur in eine Richtung, so dass Nahrung und Flüssigkeiten hindurch zum Magen gelangen können, aber der Mageninhalt nicht zurück in den Ösophagus fließen kann. Diese Rückflussbarriere ist bei Refluxpatienten gestört und lässt schädliche Säure und Galle zurück in den Ösophagus fließen.

Medikamente lösen den Reflux nicht.

Tabletten schlucken, wieder und wieder und wieder? Refluxmedikamente reduzieren die Säureproduktion im Magen. Die Tabletten bekämpfen nicht die Ursache des Reflux oder verhindern diesen.

Es kann immer schlimmer werden.

Zu wissen, wie sich Reflux entwickeln kann, ist Grund genug, endgültig einen Schlussstrich für Ihren angeschlagenen Magen zu ziehen. Reflux kann zu möglicherweise ernsthaften Komplikationen führen, wie Barrett-Ösophagus (einer Vorstufe von Krebs) und Ösophaguskarzinomen.

Reparieren, nicht ersetzen

Im Gegensatz zu anderen Refluxtherapien wird LINX um den unteren Ösophagussphinkter (UÖS) gelegt und erfordert keine Veränderungen am Magen.

Es ist ganz leicht, LINX zu verstehen und zu lieben, denn es ist einfach. Das Schöne an diesem System, das nicht größer als eine Münze ist: Es tut genau das, was Ihre nicht funktionierende Reflux-Barriere tun sollte, verhindern, dass Magensäure in die Speiseröhre gelangt.

Dieser Eingriff wird in der MIC Klinik routinemäßig und mit viel Erfolg durchgeführt.

*LINX ist keine vorbeugende Maßnahme gegen Krebs.

Quelle www.linxforlife.de

mic woman Veranstaltung „Hashimoto“ – ein reichhaltiger Abend

Gesten Abend durften mehr als 40 Gäste den hochinteressanten,  informativen und mit viel Spannung und Humor von Frau Dr. med. Helena Orfanos-Boeckel präsentierten Vortrag zu dem Thema Hashimoto-Thyreoiditis geniessen. In der bezaubernden Location des youvage Ayurvedazentrums in der Kurstr. 11, bei offenem Kamin, Fingerfood und feinen Getränken, sind alle Gäste von vielen engagierten MitarbeiterInnen der MIC Klinik und des youvage Zentrums  umsorgt worden.

Frau Dr. med. Helena Orfanos-Boeckel, ganzheitliche Internistin, Nephrologin und Regulationsmedizinerin, ermöglichte in diesem Vortrag exklusive Einblicke in ihr diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei Hashimoto-Thyreoiditis. „Hashimoto“ ist nicht eine isolierte Erkrankung der Schilddrüse, sondern eine Autoimmunkrankheit des Systems „Mensch“ mit vielen störenden Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Vor allem die Psyche (Gehirn) und das Immunsystem, aber auch der Darm und das Hormonsystem sind betroffen. Sie hat erläutert, wieso PatientInnen mit einer Hashimoto-Erkrankung viele funktionelle Beschwerden haben und wie eine individuelle Behandlung der Zellfunktion dem Stoffwechsel hilft und diesen unterstützt.

Wir sind alle klüger und glücklich nach Hause gegangen.

**********************************************************

Wir freuen uns nicht nur über diese wunderbar gelungene Veranstaltung zu schreiben, sondern auch gleich die nächste anzukündigen:

mic woman lädt am 13.11.2019, 18Uhr zu einem sog youvent ein. Ein youvent ist ein besonderer Anlass in kleinerem Kreis, ein sog. Portmanteau aus youvage und Event. Es verspricht, ein interessanter Abend zu werden. Tauchen Sie ein in eine andere Welt und lassen sich für ein paar Stunden verzaubern.

Prof. Dr. med. Omid Abri führt Sie in einem Vortrag über die Brücke zwischen der ältesten Heilkunde der Welt und den neuesten Erkenntnissen der Individual-Schulmedizin – zwischen Ayurveda und Epigenetik. Dr. Gill Jyothy, leitende Ärztin im Travancore Heritage Resort, Kerala, und bei youvage Ayurvedic Treatment, Berlin , ist exklusiv zu Gast und beantwortet Ihnen persönlich alle Ihre Fragen rund um Ayurveda.

Erfahren Sie durch einen Vortrag durch Prof. Dr. med. Omid Abri und den Austausch mit der Ayurveda-Ärztin, Frau Dr. Gill Jyothy, welche Therapie-Möglichkeiten sich aus der Verbindung dieser beiden Medizin-Systeme ergeben.

Seien Sie dabei, wir freuen uns jetzt schon.

 

Die Leistenhernie – eine fast tägliche OP an der Klinik für MIC

Ein Leistenbruch tritt auf, wenn ein Organ oder Fettgewebe durch eine Schwachstelle in einem umgebenden Muskel- oder Bindegewebe, der Faszie, drückt. Eines der häufigsten Brüche ist die Leistenhernie.

Bei einem Leistenbruch ragt der Darm oder die Blase durch die Bauchdecke oder in den Leistenkanal. Etwa 96% aller Brüche sind Leistenbrüche, und die meisten treten bei Männern auf.

Letztendlich werden alle Hernien durch eine Kombination aus Druck und einer Öffnung oder Schwäche von Muskel oder Faszie verursacht; der Druck presst ein Organ oder Gewebe durch die Öffnung oder Schwachstelle. Manchmal ist die Muskelschwäche von  Geburt an vorhanden, häufiger tritt sie erst später im Leben auf.

Dr. med. Björn Siemssen,                          Teamchef Hernienzentrum Berlin-Brandenburg der Klinik für MIC

Alles, was zu einer Erhöhung des Drucks im Bauchraum führt, kann einen Leistenbruch verursachen, einschließlich:

  • Heben schwerer Gegenstände ohne Stabilisierung der Bauchmuskulatur
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Anhaltender Husten oder Niesen

Darüber hinaus können Fettleibigkeit, schlechte Ernährung und Rauchen, alle Muskeln schwächen und Hernien wahrscheinlicher machen

Das Zentrum für Hernien Berlin Brandenburg an der MIC Klinik, geleitet von Dr. med. Björn Siemssen,  hilft  Ihnen gerne, sollten Sie bei sich einen Leistenbruch vermuten.

Vereinbaren Sie einen Termin – auch gerne für eine zweite Meinung.

 

 

Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie)

Was ist die Gallenblase und was macht sie?

Ihre Gallenblase ist ein kleines Organ im Oberbauch.

In der Vergangenheit haben Ärzte einen großen Schnitt (Inzision) im Bauch gemacht, um die Gallenblase zu entfernen. Dies wird als offene Operation bezeichnet. Heute können Ärzte diese Operation mit kleinen Instrumenten und nur wenigen kleinen Schnitten durchführen. Dies wird als laparoskopische Operation bezeichnet. Die minimal-invasive Chirurgie ist ein Oberbegriff für die Chirurgie mit diesen kleinen Instrumenten.

Was verursacht Probleme mit der Gallenblase?

Gallensteine sind oft die Ursache. Häufiger betroffen sind:

Frauen, insbesondere wenn Sie Kinder geboren haben, übergewichtig sind oder über vierzig.

Was sind die Symptome von Gallenblasenproblemen?

Zu den Symptomen können gehören:

Scharfe Schmerzen im Bauch,
Übelkeit und Erbrechen,
Verdauungsstörungen,
Fieber und Gelbe Haut – Gelbsucht ist der medizinische Begriff für Haut und Augen, die gelb aussehen.

Wie behandeln Ärzte Gallenblasenprobleme?

Das Entfernen der Gallenblase ist in der Regel der beste Weg, um Probleme mit der Gallenblase zu behandeln.  Möglicherweise haben Sie von Behandlungen gehört, die Gallensteine aufbrechen oder zum Schmelzen bringen (auflösen). Leider funktionieren diese in der Regel nicht gut.

Welche Vorteile hat die laparoskopische Gallenblasenoperation?

Sie werden weniger Schmerzen haben, als nach einer offenen Operation.
Sie können meist bereits am Folgetag oder nach zwei Übernachtungen nach Hause gehen.

Wie wird die laparoskopische Gallenblasenentfernung durchgeführt?

Für die Entfernung der laparoskopischen Gallenblase wird eine Vollnarkose durchgeführt. Sobald Sie in Narkose sind, macht der Chirurg einen Schnitt in der Nähe Ihres Bauchnabels und führt ein kleines Gerät namens Port ein. Der Port schafft eine Öffnung, mit der Ihr Chirurg den Bauch mit Gas füllen kann. Dies schafft Platz für die Durchführung des Vorgangs. Als nächstes stecken sie eine kleine Kamera durch den Port. Die Kamera zeigt die Operation auf einem Bildschirm im Operationssaal. Sobald der Chirurg deutlich sehen kann, stecken er weitere Öffnungen ein, um lange, schmale Instrumente einzusetzen. Schließlich trennen sie sanft Ihre Gallenblase und nehmen sie durch einen der Schnitte heraus. Die meisten Operationen benötigen 3 oder 4 Schnitte, aber einige haben mehr.

In der Klinik für MIC werden jährlich mehrere hundert Gallenblasen operiert. Sie können nach der Operation schnell in Ihr gewohntes Umfeld zurückkehren und Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.

Anästhesie in der MIC – maximales Wohlbefinden nach der Operation

Postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV*) ist eine häufige Komplikation bei Operationen und Anästhesien. PONV ist sehr unangenehm und dadurch häufig mit Unzufriedenheit der Patienten mit der perioperativen Versorgung verbunden.

Patienten berichten, dass es ihnen wichtiger ist Übelkeit zu vermeiden, als die Vermeidung von postoperativen Schmerzen. PONV kann auch mit einer verzögerten Entlassung aus dem Aufwachraum und einer verlängerten Krankenhausversorgung einhergehen.

In der Klinik für MIC wurde eine interne Qualitätssicherung durchgeführt. Auch im Rahmen eines Kurses „Ärztliches Qualitätsmanagement“, wurde ein Projektauftrag erteilt, wonach das Auftreten von PONV nach bestimmten Kriterien untersucht wurde.

Hierfür wurde der Zeitraum vom 1.8.2018 bis 26.4.2019 analysiert, in dem 5.367 Fälle behandelt wurden.

Bei 431 Fällen kam es im AWR zu Übelkeit und/oder Erbrechen, d.h. bei rund 8% der durchgeführten Narkosen/ Operationen.

In der Literatur wird die Inzidenz von PONV bei Allgemeinanästhesien mit volatilen Anästhetika mit (20-) 30% angegeben.
 
Risikofaktoren, unter den vielen Faktoren die PONV beeinflussen, sind

– weibliches Geschlecht
– jung
– Nichtraucher
– Reisekrankheit
– Erfahrung mit PONV bei früheren Operationen
– Opiodidgabe.

Frauen haben eine höhere Inzidenz von PONV als Männer und junge Frauen im Reproduktionsalter noch mehr. Dies deutet auf einen hormonellen Einfluss hin.
In der MIC Klinik sind 2/3 aller Patienten weiblich. Die Geschlechterverteilung zeigte, dass Übelkeit in 86,9% (318 Fälle) bei Frauen und in 13,1% (48 Fälle) bei Männern auftrat. Ähnlich ist die Geschlechterverteilung beim Erbrechen: 81,5% waren Frauen, 18,5% (12 Fälle) Männer.

In Bezug zur operierenden Fachabteilung/ Operationen zeigte sich dementsprechend (und erwartungsgemäß) eine Prävalenz von PONV in der Gynäkologie.

Die MIC Klinik kann mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Eine Inzidenz von 8% gegenüber dem zu erwartenden 20-30% ist für unsere Patienten eine sehr gute Nachricht.
Ihr MIC Team

 

 

 

*postoperative nausea and vomiting