Mehr über die Minimal Invasive Chirurgie

25 07 2007
Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelangen die ersten Laparoskopien, vorerst nur zu diagnostischen Zwecken.
1981 konnten die erste erfolgreiche Appendektomie (Blinddarmentfernung) und 1987 die erste Cholezystektomie (Gallenblasenentfernung) vermeldet werden. Nachdem die minimal-invasive Chirurgie von vielen Vertretern der konventionellen Chirurgie lange kritisch beäugt wurde, ist diese Operationsmethodik mittlerweile für eine Anzahl von operativen Eingriffen zum so
  minimal invasive Chirurgie
genannten Goldstandard avanciert und hat damit die konventionelle/offene Chirurgie verdrängt. So werden Operationen wie beispielsweise die Cholezystektomie (Gallenblasenentfernung), die Fundoplikatio (Therapie der Refluxerkrankung, Sodbrennen), das Gastric banding (Magenband bei Adipositas) sowie einige Eingriffe auf dem Gebiet der Thoraxchirurgie grundsätzlich laparoskopisch durchgeführt. Ebenso läßt sich eine Tendenz in Richtung der laparoskopischen Therapie bei Dick- und Enddarmerkrankungen und hier zunehmend auch die Entfernung bösartiger Tumoren auf minimal-invasivem Weg erkennen.

Aktionen

Informationen

2 Antworten zu “Mehr über die Minimal Invasive Chirurgie”

18 10 2007
Madita (12:14:42) :

Ja, hier handelt es sich ebenfalls um minimal-invasive Eingriffe. Diese Operationsverfahren werden als “NOTES” (natural orifice transluminal endoscopic surgery) bezeichnet. Sie sind sehr neu und haben sich noch nicht durchgesetzt. Mit diesen Verfahren können z.B. der Blindarm über den Mund oder die Galle über die Vagina entfernt werden. Aber will man das?

11 09 2007
Gatopardo (13:12:48) :

Heute steht in der Zeitung, daß man die Galle und den Blinddarm auch durch natürliche Körperöffnungen operieren kann. Ist das auch minimal invasiv? Und durch welche Körperöffnungen?

Bitte schreiben Sie einen Kommentar