Burnout

8 04 2015

Der Begriff “Burnout”, der erstmals in den 1979er Jahren auftauchte, bedeutet soviel wie “ausgebrannt sein” oder auch völlige emotionale Erschöpfung. Dabei ist die Leistungsfähigkeit der betroffenen Person dauerhaft geschädigt und dieser Zustand kann im Gegensatz zu kurzzeitigen Leistungstiefs nach anstrengenden Lebensphasen über Jahre hinweg andauern.

Die Krankheit entwickelt sich meist über eine Zeitspanne von einem halben Jahr bis zu mehreren Jahren und kann sich nicht nur in psychischen Symptomen wie Depressionen, fehlendem Selbstvertrauen, Stressanfälligkeit und Apathie äußern, sondern auch in psychosomatischen Symptomen ( also einer Folge der emotionalen Belastung) wie z.B. Übelkeit, Schwindel, Schlafstörungen oder Herzproblemen.

Das Burnout-Syndrom wird auch als die “Managerkrankheit” bezeichnet, dabei sind vor allem auch viele Personen aus sozialen Berufen von der Krankheit betroffen, da sie sich, in dem sie das Wohl anderer bzw. ihren Job über ihre eigenen Bedürfnisse stellen, anfällig für die Erkrankung machen.

Wer am Burnout-Syndrom erkrankt ist, kann dies nicht mehr durch eine Auszeit vom stressigen Alltag beheben. Um aus dem emotionalen Tief wieder herauszukommen, wird die professionelle Hilfe eines Psychotherapeuten benötigt. Dabei ist es wichtig, dass der Patient seine Lage erkennt und gemeinsam die Ursachen für das Stresssyndrom und neue Lebenskonzepte zu erarbeiten, in denen Hobbys und soziale Kontakte wieder einen wichtigeren Stellenwert einnehmen.

Wichtige schützende Faktoren sind außerdem ausreichende Bewegung, körperliche und seelische Zuneigung, sowie gutes und bewusstes Essen. Sprich, wer auf sich achtet und auf seinen Körper hört, betreibt selbst die beste Burnout-Prävention.


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