Prof. Dr. med. habil. Bernd Bojahr

Seit 2002 ist Prof. Dr. med Bernd Bojahr an der Klinik für MIC  – Minimal Invasive Chirurgie in Berlin  – als Teamchef der Gynäkologen tätig.

Im Vordergrund steht in der besonderen Klinik immer das  Patientenzentrierte Dienstleistungsmodell, dabei immer das Augenmerk auf die Belange der Patienten sowie der Belegschaft gerichtet.

Sie erfreut sich des stetigen und schnellen Wachstums – nicht zuletzt wegen der außerordentlich erfahrenen Operateure wie Professor Dr. med. Bernd Bojahr.

Im Jahr 2010 erhielt er als erster und einziger Gynäkologe in Berlin die MIC III Zertifizierung (aktuell gibt es nur zwei weitere MIC III zertifizierte Kollegen in Berlin, einer davon ist ebenfalls an der Klinik für MIC tätig).

Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass Prof. Bojahr auf der renommierten Ärzteliste des  FOCUS als einer der

TOP MEDIZINER DEUTSCHLANDS

2018 erneut präsent ist.

(Sehen Sie hier den Blog Beitrag vom 10.09.2018).

Die MIC Klinik ist sehr stolz, einen leitenden Gynäkologen wie Prof. Bojahr seit vielen Jahren an Bord zu haben.

Wir danken im Namen der Patienten und der Belegschaft!

Ihr Klinikteam

Die FOCUS Ärztelisten UNABHÄNGIG UND LANGJÄHRIG RECHERCHIERT

Seit mehr als 20 Jahren veröffentlichen die Magazine FOCUS und FOCUS-GESUNDHEIT Ärztelisten der führenden Mediziner in Deutschland. Die Listen entstehen in umfangreicher Recherche mit dem Kooperationspartner Munich Inquire Media (MINQ). Alle gelisteten Ärzte sind berechtigt, das FOCUS Top-Mediziner-Siegel zu tragen.

Das unabhängige Rechercheinstitut Munich Inquire Media (MINQ) ermittelt die deutschlandweit führenden Mediziner.

Das sind die Qualitätskriterien

Ärztebewertungen: MINQ verwendet hierfür das anerkannte Peer-Verfahren, d. h. Ärzte beurteilen Ärzte. Die Rechercheure befragen also Mediziner, die sich gut in der medizinischen Fachwelt auskennen. Dies sind in der Regel leitende Ärzte, Oberärzte und Chefärzte, ärztliche Direktoren, leitende Mitglieder von medizinischen Fachverbänden oder Gutachter. In ausführlichen Telefoninterviews geben die befragten Ärzte Kollegenempfehlungen und bewerten andere Mediziner. Nur Experten mit besonders vielen Empfehlungen schaffen es auf die Listen.

Patientenbewertungen: Selbsthilfegruppen und Patientenverbände haben oft exzellente Insiderkenntnisse. In vielen Fällen arbeiten sie mit Ärzten zusammen oder führen eigene Listen mit Medizinern. MINQ berücksichtigt diese Empfehlungen und wertet außerdem einzelne Arztbewertungsportale aus.

Publikationen: MINQ ermittelt, wie viele Fachbeiträge ein Arzt in den vergangenen 5 Jahren veröffentlicht hat. Datengrundlage ist die medizinische Fachdatenbank PubMed. Darin sind die wichtigsten nationalen und internationalen Zeitschriften aus allen medizinischen Fachgebieten enthalten.

Zertifikate: Weitere Qualifikationskriterien sind z. B. Zertifizierungen, die MINQ teils aus öffentlichen Quellen recherchiert oder in Zusammenarbeit mit Fachverbänden erhebt.

Fragebogen: Alle kontaktierten Ärzte erhalten einen Fragebogen, über den sie Angaben zu ihrer Person, ihrem medizinischen Leistungsspektrum und ihrer Praxis bzw. Klinik machen können.

Die Mindestanforderungen

Um in einer FOCUS Ärzteliste geführt zu werden, müssen die Ärzte die von MINQ vorgegebenen Mindestanforderungen erfüllen. Insbesondere bei den Kollegen- und Patientenempfehlungen müssen überdurchschnittlich gute Ergebnisse vorliegen.

Mehr Informationen zur MINQ-Methodik hier:
http://www.minq-media.de/methodik/

Quelle: www.focus-arztsuche.de

 

Sieben auf einen Schlag! … Oder die schlechteste Idee seit es Märchen gibt

Was das tapfere Schneiderlein noch ohne schlechtes Gewissen schaffte, kann uns heute schon teuer zu stehen kommen. Klar – nicht alles was krabbelt und fliegt erfreut sich größter Sympathie. Dabei sollten wir den kleinen Nervensägen mehr als dankbar sein. Ohne Sie gäbe uns vielleicht gar nicht mehr. Glauben Sie nicht? Vielleicht können diese sieben Fakten Sie vom Gegenteil überzeugen:

1. Mit den Insekten, verschwindet auch das Augenlicht

Viele der Kulturpflanzen, die Vitamine A, C und E sowie Kalzium und Eisen produzieren, sind auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Vitamin A ist nicht nur für die Entwicklung der Augen und das Sehen an sich verantwortlich, sondern wird auch für andere lebenswichtige Körperfunktionen benötigt. Wie zum Beispiel die Entwicklung des Nervensystems, die Bildung der roten Blutkörperchen und den Eiweißstoffwechsel. Mangelt es daran, werden wir anfälliger für Infektionen, leiden unter trockener Haut, Haaren und sogar Nachtblindheit. Grund zur Sorge gibt es schon jetzt: Durch die ständig sinkende Zahl bestäubender Insekten, befürchten Forscher einen Verlust von bis zu 40 Prozent der natürlichen pflanzlichen Nährstoffe. Es lohnt sich also, die Fliegenklatsche ab und zu im Schrank zu lassen!

2. Sauberes Wasser braucht kleine Helfer

Insekten und ihre Larven sind Garanten für sauberes, trinkbares Wasser. Im Boden nehmen sie wichtige Nährstoffe wie Stickstoff oder Phosphor auf, die sonst unser Grundwasser verschmutzen würden. Möglich ist das aber nur, wenn nicht zu viel Stickstoff auf die Felder gelangt und die biologische Vielfalt in den Böden gewahrt bleibt. Selbst die größten Skeptiker werden eingestehen, ohne Wasser sind wir ziemlich aufgeschmissen. Oder?

3. Ohne Insekten ist der Besuch bei Oma nur halb so gut

Kaffeeklatsch ohne Apfelkuchen? Klingt fad, wäre ohne Insekten aber Alltag. In Europa sind sie die wichtigsten Bestäuber und damit auch verantwortlich für die Bestäubung von Obst- und Gemüseplfanzen. Ohne die Arbeit von Insekten wie Honig- oder Wildbienen würde die Erntemenge Schätzungen zufolge bis zu 90% zurückgehen.Zur zweitwichtigsten Bestäubergruppe zählen die ungeliebten Fliegen, aber auch Schmetterlinge, Wespen oder Käfer leisten ihren Beitrag. Vielleicht sagen wir nächsten Sonntag einfach einmal ganz leise danke.

4. Hoffentlich sind Sie gerne nackt

Viele Pflanzen, die wir für die Herstellung unserer Kleidung benötigen, sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. So werden Baumwolle und Leinen beispielsweise ausschließlich durch Insekten bestäubt. Wolle wird aus dem Haar von Tieren hergestellt, die sich von verschiedensten Pflanzen ernähren – auch diese sind oft insektenbestäubt. Ohne Krabbeltiere, bleibt das Shopping-Vergnügen schnell aus.

5. Starke Helden im Kampf gegen multiresistente Keime

Viele Insekten schützen sich sehr erfolgreich gegen Viren und Bakterien. Dieses Potential rückt mehr und mehr in den Fokus der medizinischen Forschung. So produzieren Schaben ein Antibiotikum, das gegen multiresistente Bakterien wie Staphylococcus aureuswirkt. Viele von Insekten produzierte chemische Verbindungen sind außerdem potentielle Mittel gegen Krebs und andere Krankheiten.

6. Frostschutzmittel ganz ohne Chemie

Die Natur ist noch immer der beste Erfinder! Zitronenfalter überstehen den Winter dank des natürlichen Frostschutzmittels Glycerin. Auch Marienkäfer haben eine ähnliche Flüssigkeit im Blut. Sie halten selbst die heftigsten Winter nahezu unbeschadet aus. Wer oft mit dem Auto unterwegs ist, wird das zu schätzen wissen.

7. Die Liebe braucht das große Krabbeln

Es heißt, Blumen seien die schönste Sprache der Welt. Sähen wir tatenlos dabei zu, wie Bienen und ihre Verwandten aus unseren Gärten verschwinden, brächten wir uns um eine wunderbar romantische Geste. Beinahe alle blühenden Wildpflanzen hängen von der Bestäubung durch Insekten ab. Jetzt horchen Sie einmal in sich hinein – ist das wirklich die Welt in der wir leben wollen?

Natürlich mögen die Fakten überspitzt sein. Dennoch wird deutlich wie beeindruckend unsere winzigen Nachbarn tatsächlich sind und wieviel ärmer das Leben ohne sie wäre. Weil intensive Landwirtschaft, Pestizide und blütenarme Monokulturen Arten und Bestände immer stärker gefährden, ist es längst Zeit zu handeln. Packen wir es also an!

Es wird wild!

Mag der Sommer in Berlin sich gerade eine wohlverdiente Pause gönnen, die MIC Wildwiese ist lebendiger denn je! In den vergangenen Tagen konnten wir beinahe dabei zusehen, wie aus bescheidenen Anfängen zunächst dichtes Grün und schließlich ein Meer aus Farben und Formen wurde.

Wenn Sie uns auch in den sozialen Medien folgen, bei Facebook oder Instagram, haben Sie es längst selbst entdeckt: Neben einer bunten Vielfalt an Blumen, viele von ihnen mittlerweile selten auf europäischen Wiesen, fanden auch fleißige Helfer den Weg zu uns.

Nicht nur unzählige Käfer und Schmetterlinge, die von Natternkopf oder Scharfgabe fast schon magisch angezogen werden, bewohnen die Wiese. Es sind vor allem wilde Verwandte unserer Honigbiene, die Hummeln, die auf dem Klinikgelände mittlerweile geschäftig ihrer Arbeit nachgehen. Das ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Denn wie viele andere Insektenarten, leiden auch sie unter einem sich schnell wandelnden Klima und dem Verlust von natürlichen Lebensräumen. Wir freuen uns, dass die Wildwiese schon jetzt mehr als nur ein Angebot an die Gäste der MIC ist, sich mit dem Thema Umwelt und Artenschutz auseinanderzusetzen.

In unseren kommenden Beiträgen wollen wir Ihnen deshalb verraten, welche erstaunlichen Fähigkeiten die Bewohner der Wildwiese mitbringen und warum es richtig ist, sich um ihr Wohlergehen zu sorgen. Bleiben Sie uns also treu!

Ihre MIC-Klinik

Es geht auch anders…

Manche Ideen kommen einem erst nach langem Grübeln, andere treffen uns wie der Blitz. In der Kaffeepause, beim Mittagessen oder schlicht auf dem Weg ins Büro. Mit der MIC Wildwiese ging es uns im Juli ganz ähnlich. Den Gedanken sich gemeinsam zu engagieren und über die Arbeit als Klinik hinaus positive Impulse für das zu setzen, was uns allen hier auch ganz persönlich ein Anliegen ist, gab es längst. Doch erst als der Blick aus dem Fenster auf die Beiden Rasenflächen vor dem Haus fiel, kamen die Dinge schließlich in Bewegung.

Seien wir ehrlich: Für echte Freunde der englischen Gartenschule ist der Rasen im Garten beinahe selbstverständlich die Verlängerung des Wohnzimmer-Teppichs. Klingt eigentlich gar nicht so übel, doch der Vergleich passt ein wenig zu gut. Denn klassischer „Englischer Rasen“ erscheint dem Auge zwar ebenmäßig grün und angenehm, ist aber genau so leblos und unbewohnt wie das Stückchen Stoff in der guten Stube. Und so wollten wir schließlich nicht mehr tatenlos auf den eigenen “Vorgarten-Teppich” schauen. Denn Leben ist und braucht Vielfalt. Wie wichtig sie ist, könnten uns die Bilder chinesischer Bauern beim Bestäuben per Hand kaum deutlicher vermitteln.

Am Ende brauchte es nicht lange, bis wir uns gemeinsam mit Harke, Saatgut und gutem Willen an die Arbeit machten. Und hübsch anzusehender Rasen, war dank vieler fleißiger Hände in kürzester Zeit in ein neues Zuhause für eine Vielzahl von Kräutern, Blumen und Insekten verwandelt. Wir sind gespannt wer in den kommenden Wochen und Monaten zu uns aufs Klinikgelände zieht. Sie erfahren es dann auch zuerst. Versprochen!

Ihre MIC Klinik